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Aufhebung der Allgemeinverfügungen zur Bekämpfung der Gefügelpest


16.03.2017 (Quelle: Veterinäramt)
Im Landkreis Forchheim wurden die Allgemeinverfügungen zur Bekämpfung der Geflügelpest zum 16.03.2017 aufgehoben. Es handelt sich dabei um folgende Allgemeinverfügungen:
  • Allgemeinverfügung vom 18.11.2016:
    Geflügel im Landkreis Forchheim muss ab sofort nicht mehr aufgestallt werden.
  • Allgemeinverfügung vom 24.11.2016:
    Ausstellungen, Märkte, Tierbörsen und Veranstaltungen ähnlicher Art von und mit Geflügel und Tauben im Landkreis Forchheim sind ab sofort unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich.

Allgemeinverfügung des Landratsamtes Forchheim zur Aufhebung der Allgemeinverfügung vom 18.11.2016 und Aufhebung der Allgemeinverfügung vom 24.11.2016 (pdf)

Wir weisen aber darauf hin, dass die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erlassene Dringlichkeitsverordnung vom 18.11.2016 („Verordnung über besondere Schutzmaßnahmen in kleinen Geflügelhaltungen“) bis zum 20. Mai 2017 weiterhin gilt und zu beachten ist.

Trotz Aufhebung der o.g. Allgemeinverfügungen sind daher weiterhin folgende Punkte zu beachten:

  • Geflügelhaltungen sind gegen unbefugtes Betreten zu sichern.
  • Betreten der Geflügelhaltung durch Betriebsfremde nur mit frischer Einwegschutzkleidung oder sauberer betriebseigener Schutzkleidung (Stiefel und Overall sind für Besucher bereitzuhalten.)
  • Eine Desinfektionsmöglichkeit für Schuhe und eine Handwaschmöglichkeit müssen vorhanden sein. Zur Desinfektion der Schuhe kann beispielsweise eine flache Wanne oder eine Schaumstoffmatte mit Desinfektionsmittel verwendet werden. Handelsübliche Desinfektionsmittel sind wirksam.

Zusätzliche Aufzeichnungen:

  • Alle Geflügelhalter müssen die Anzahl der verendeten Tiere in ihrem Bestandsregister tagesaktuell eintragen.
  • Alle Legehennenhalter mit Beständen ab 10 Hühnern müssen täglich die Anzahl der Eier aufschreiben.

Weiterhin empfiehlt das Veterinäramt folgende leicht umzusetzende Maßnahmen:

  • Bewahren Sie Ihr Futter in geschlossenen Behältern auf.
  • Lassen Sie im Freien kein Futter stehen, wenn die Tiere im Stall sind.
  • Decken Sie Ihren Vorrat an Einstreu mit einer Plane ab, wenn sie im Freien gelagert ist.

Um die Lage weiterhin beobachten zu können, bittet das Veterinäramt darum, insbesondere folgende Beobachtungen mitzuteilen:

  • Ansammlungen mehrerer verendeter Wildenten, Wildgänse, Schwäne, Möwen oder sonstigen Wassergeflügels.
  • Plötzliche schwere Erkrankung ganzer Hausgeflügelbestände mit zahlreichen Todesfällen innerhalb kurzer Zeit. Insbesondere sind von den Todesfällen Hühner und Truthühner betroffen.

Forchheim, 16.03.2017
Pressestelle



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