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Fachbereich 42 - Naturschutz


Meldepflicht

Die Meldepflicht besteht für Wirbeltiere der besonders geschützten Arten und für Faunenverfälscher (Amerikanischer Biber, Schnappschildkröte, Geierschildkröte und Grauhörnchen). Diese beginnt mit der Haltung der Tiere. Umfang und Inhalt gehen aus der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) hervor.

Die Meldepflicht wird durch folgende Tatbestände ausgelöst:
  • Haltung
  • Zu- oder Abgang, einschließlich Tod des Tieres
  • Verlegung des regelmäßigen Standorts
  • Kennzeichnung

In der Anzeige müssen Zahl, Art, Alter, Geschlecht, Herkunft, Verbleib, Standort, Verwendungszweck und Kennzeichen der Tiere angegeben sein. Die Tierbestandsmeldung ist vom Halter zu unterzeichnen und muss datiert sein. Der Meldepflicht kommt auch eine besondere Bedeutung im Rahmen der Nachweisführung zu.

Welche Tiere als besonders geschützte Exemplare gelten, kann in der Datenbank des wissenschaftlichen Informationssystems zum Internationalen Artenschutz (WISIA) abgefragt werden.

Um der Meldepflicht nachzukommen, ist das Meldeformular "Bestandsanzeige" (pdf) vollständig auszufüllen und unterschrieben mit den entsprechend beigefügten Herkunftsnachweisen (siehe Nachweispflicht) an die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Forchheim zu senden. Ein Verstoß gegen die Meldepflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Hinweis: Gefährliche Tiere müssen zudem bei der zuständigen Gemeinde gemeldet werden.



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