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Fachbereich 22 - Sozialamt


Landratsamt Forchheim, Sozialamt
Postanschrift: Am Streckerplatz 3, 91301 Forchheim
Dienststelle: Am Streckerplatz 3, 91301 Forchheim, Gebäude A, Ebene 0
Tel. 09191 / 86-2200
Fax 09191 / 86-2208
E-Mail: sozialeangelegenheiten@lra-fo.de


Ihre Ansprechpartner:

Wohngeld
A - K
Herr Dürrbeck
09191 / 86-2207
L - Sa
Frau Kraus
09191 / 86-2213
Sb - Z
Frau Dornheim
09191 /86-2209


Wohngeld

Wohngeld wird zur wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens als Miet- oder Lastenzuschuss zu den Aufwendungen für die Wohnung geleistet. Es handelt sich um einen staatlichen Zuschuss zu den tatsächlich anfallenden Kosten der Unterkunft. Wohngeld wird im Allgemeinen für einen gewissen Zeitraum (meist ein Jahr) bewilligt und ist nach Ablauf dieses Bewilligungszeitraumes erneut zu beantragen. Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat einen Rechtsanspruch auf Wohngeld.

Wohngeld unterteilt sich in Miet- und Lastenzuschuss. Mietzuschuss erhalten Mieter einer Wohnung, eines Zimmers oder auch Eigentümer eines Mehrfamilienhauses mit mindestens 3 Wohnungen sowie Bewohner eines Heimes. Lastenzuschuss erhalten Eigentümer eines Eigenheimes, einer Eigentumswohnung und Inhaber einer landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstelle.

Das Wohngeld ist abhängig von der Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, von der monatlichen Miete bzw. Belastung (bei Eigentümern) und vom anzurechnenden Einkommen des Haushaltes. Personen, die bereits Arbeitslosengeld 2, Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung beziehen, sind grundsätzlich vom Wohngeld/Lastenzuschuss ausgeschlossen, da bei diesen Leistungen die Kosten für die Unterkunft mit eingeschlossen sind.

Wohngeld (Mietzuschuss oder Lastenzuschuss) wird nur auf  Antrag gewährt. Das Wohngeld ist grundsätzlich durch formellen Antrag zu beantragen. Der Antrag kann fristwahrend vorab auch durch formloses Schreiben, Fax oder Email oder durch persönliche Vorsprache bei der Wohngeldstelle gestellt werden. Der Antrag gilt grundsätzlich erst dann als gestellt, wenn er im Landratsamt Forchheim eingegangen ist oder bei der zuständigen Gemeindeverwaltung abgegeben wird. Die Antragsformulare sind grundsätzlich bei der zuständigen Gemeindeverwaltung selbständig abzuholen, sie können auch aus dem Internet heruntergeladen werden. (siehe nachstehenden Link). Antragsformulare werden nur ausnahmsweise und im Bedarfsfalle übersandt.

Das ausgefüllte und mit Nachweisen versehene Antragsformular kann zur Abgabe ohne Termin mit der Post zugesandt werden, im Briefkasten des Landratsamtes eingeworfen oder an der Infotheke zu den üblichen Öffnungszeiten abgegeben werden. Wohngeldanträge werden auch bei allen Gemeindeverwaltungen im Landkreis Forchheim vorgehalten und können dort abgeholt bzw. abgegeben werden.

Antrag auf Wohngeld vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Folgende Unterlagen sind erforderlich:

  • Nachweise von sämtlichem Einkommen – auch des Ehe- oder Lebenspartners und ggf. der Kinder (z.B. Nachweis über das Bruttoeinkommen aus Erwerbstätigkeit, Nachweise der Ausbildungsvergütung, Nachweis der Bruttorente, Nachweis von Bruttokrankengeld, Bescheid vom Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II, Pflegegeld Nachweis über den Empfang des Kindergeldes, des Unterhalts bzw. des Unterhaltsvorschusses, Nachweis der Zahlung von Unterhalt, Nachweis über das BaföG, die Berufsausbildungsbeihilfe, Nachweis über das Elterngeld, Landeserziehungsgeld, Betreuungsgeld, ect.) und ggf. Nachweis/Erläuterung über erhöhte Fahrtkosten zur Arbeit (z.B. durch Vorlage des aktuellen Einkommenssteuerbescheides, und/oder formlos auf einem Blatt Papier unter Angabe der jährlichen Arbeitstage, x der einfachen Entfernung x 0,30 € mit Ort, Datum und Unterschrift bzw. durch Vorlage der Monat- bzw. Jahreskarte ect.).

    Bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit ist zudem die achtstellige Betriebsnummer des Arbeitgebers anzugeben. Bei Befristung des Beschäftigungsverhältnisses ist der Arbeitsvertrag vorzulegen. Sollte eine Rente befristet bezogen werden ist auch hierüber der entsprechende Nachweis vorzulegen.

    Bei Kindern ab ca. 15 Jahren die noch zur Schule gehen ist zudem eine Schulbescheinigung erforderlich.
  • bei Selbständigen/Freiberuflern: letzter Steuerbescheid oder aktuelle Steuererklärung und Einnahme- Überschussrechnung bzw. betriebswirtschaftliche Auswertung der letzten zwölf Monate bzw. entsprechend kürzer falls die Tätigkeit vor weniger wie zwölf Monaten aufgenommen worden ist, Angabe welches Einkommen voraussichtlich im Bewilligungszeitraum erwartet wird (Einkommensprognose). Nachweise über die Zahlung von Krankenversicherung- Rentenversicherung- Lebensversicherung, Steuern etc. (soweit vorhanden durch Vorlage der entsprechenden Police und Nachweis der Beitragszahlung, die Zahlung von Steuern sind ebenfalls nachzuweisen

  • Nachweise über die Höhe der Unterkunftskosten

    Bei Mietern: (Mietvertrag und Schreiben über die Anhebung der Miete falls diese zwischenzeitlich erhöht wurde, Kontoauszüge der letzten zwei Monate aus denen die aktuelle Höhe der Mietzahlungen hervorgeht)

    Bei Eigentümern: Nachweis sämtlicher Darlehen fürs Haus durch Vorlage der Fremdmittelbescheinigung der Bank bzw. des sonstigen Darlehensgebers, Vorlage der entsprechenden Kontoauszüge der letzten zwei Monate als Nachweise der Ratenzahlung, Vorlage des Finanzierungsplanes, Vorlage der Wohnflächenberechnung, des aktuellen Grundsteuerbescheides der Gemeinde und Nachweis der Beitragszahlung, Vorlage des Eigentumsnachweises (z.B. durch Auszug aus dem Grundbuch, Übergabevertrag, Kaufvertrag ect.)
    Bei einer Eigentumswohnung zusätzlich Nachweis über das Hausgeld und Nachweis der Verwaltungskosten

  • falls vorhanden: Nachweis über eine Schwerbehinderung und/oder Pflegestufe, Vorlage des Betreuerausweises



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